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Der etwas subjektivere Rückblick

FC Tirschenreuth - TSV St. Johannis Bayreuth 4-2

Liebe FC’ler, vielleicht wart ihr ja am Mittwochabend mit dabei, oder habt das Relegationsspiel am Smartphone per Liveticker verfolgt, oder anschließend das Facebook-Profil gecheckt, völlig egal. Auf jeden Fall kann sollte man sich zur Sicherheit einmal ganz fest zwicken lassen, denn dann kann man mit Sicherheit feststellen, dass man die 90 Minuten über nicht geträumt hat.

Auch jetzt noch, zwei Tage nach dem kleinen Wunder von Wunsiedel ist es fast zu schön um wahr zu sein. Der FC Tirschenreuth steht im Relegationsendspiel! Am Samstag um 17 Uhr kommt es zum endgültigen Showdown mit dem FC Rehau. Last Man Standing, do or die, Alles oder Nichts: man kann es drehen oder wenden wie man möchte. Das Fazit: Einfach überragend. Was jetzt noch kommt setzt entweder einer Fabel-Rückrunde und gleichzeitig unserer lebenden FC-Legende Marian Vaclavik die Krone auf oder geht als Ende einer denkwürdigen Woche in die Vereinschronik ein.

Mit dem TSV St. Johannis Bayreuth stand am Mittwoch die Krabbelgruppe der Relegation mit einem beinahe lächerlichen Durchschnittsalter von 21 Jahren auf den Platz. Zum Vergleich, unser Marian spielt bereits länger im Herrenbereich Fußball als die meisten dieser Burschen überhaupt schon auf diesem Planeten verbracht haben. 

Was bedeutet das?

  • Geschwindigkeitsvorteil: Bayreuth
  • Athletik: Bayreuth
  • Technik: Größtenteils Bayreuth (ab Einwechslung Julian Schornbaum: Definitiv Bayreuth)

Aber drauf geschissen dachte sich Marian Vaclavik und ließ gleich mal einen fliegen. Locker lässig mit dem linken Schlappen zum 1:0. Bis zur Pause aber wollten sich die FC-Boys dann beim „Wie-spiele-ich-dämliche-Fehlpässe“ übertreffen und so konnten die jugendlichen Bayreuther doch glatt auf 1:2 stellen. Vor purer Freude soll man sogar spontan Barthaare sprießen gesehen haben. Allerdings bleiben diese Berichte unbestätigt.

Nach der Halbzeitpause dann, in der der frisch gebackene Krückenläufer Fabian Büttner mehr Einsatz zeigte als die gesamte FC Abwehr in der dreiviertel Stunde zuvor, hatte man sich einiges vorgenommen. Und was passiert? Man wird erstmal verprügelt wie ein Ire am St. Patrick’s Day, der aus Versehen im Fanblock des 1. FC Nürnberg auftaucht.

Glücklicherweise unterließen es die „Kanzer“ aus Bayreuth den strauchelnden FC-Kickern mit dem 1:3 den Todesstoß zu versetzen. Und dann das Unglaubliche. Daniel Lauterbach zeigte einmal mehr, das es nicht reicht einfach nur jung zu sein, wie seine Gegner, sondern, dass eine Portion Extraklasse dann eben doch von Vorteil ist. Konter FC, Ball auf Lauterbach, kurz den Kopf gehoben, Ball an die Unterkante der Latte gestrahlt und von dort ab in die Kiste. Draußen explodiert zu diesem Zeitpunkt kurz mal die kollektive Pumpe des FC-Fanblocks.

Und weiter im Text, dachte sich wohl auch Jan Vujtech und legte die Bayreuther gleich darauf mit seinem Linksschuss in die lange Ecke heftig übers Knie, das war das 3:2. Als dann wiederum Lauterbach nach einem vogelwilden Tiki-Taka zwischen Keeper und Abwehrspieler dankend die Kugel nahm, im Vorbeigehen noch nett grüßte und das 4:2 besorgte, gab es auf den tristen Betontribünen im genauso tristen Wunsiedel kein Halten mehr. Die Tirschenreuther Zaunspatzen, angeführt vom menschlichen Klangkörper Martin Rother, dem Sprachrohr der Kompanie Huberth Rosner und unterstützt von allem, was zuhause einen FC-Schal oder ein Shirt gefunden hatte, brannten ein musikalisches Feuerwerk der ganz besonderen Güte ab. Und als dann noch die bleiche Reinkarnation der glorreichen Bezirksliga-Vergangenheit, der weiße Kai, aus dem Nichts auftauchte um den alten Verein zu unterstützen, war der FC-Mob komplett.

 

Raffiniert pointierte Reime rammten den Bayreuther immer wieder lyrische Stachel unter die Fingernägel und saugten jeden Funken Hoffnung und Spielfreude aus den jungen Beinen. Dazu der unermüdliche dumpfe Trommelschlag vom Fanbeauftragten Burger, der die „Kanzer“ wohl noch lange in ihren Träumen heimsuchen wird. Wahrlich, diese Relegation hat etwas aufgeweckt im schwarz-gelben Teil der Kreisstadt. Spieler werden frenetisch gefeiert, die Zuschauer peitschen die Mannschaft unermüdlich nach vorne und es funktioniert. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings, dass Minimum die gleichen Schwingungen am Samstag in Waldershof den Rasen zum Beben bringen müssen, soll es etwas werden mit dem unerwartetsten Aufstieg der Amateur-Fußballgeschichte.

Jetzt, da die Saison bereit ist endgültig ihr Leben auszuhauchen und die finalen 90 (oder 120 Minuten) der Spielzeit zu erleben, wird es Zeit einmal genauer auf die Mannschaft zu schauen, die sich da durch die Relegation tanzt:

 

Keeper: Alexander Schirmer.

Als Ende des vergangenen Jahres bei Stammkeeper Johannes Pecher das verflixte Kreuzband riss, sah sich plötzlich Teilzeit-Reservetorhüter Schirmer der Aufgabe Kreisliga gegenüber. Stand jetzt muss man sagen, es läuft! Auch in der Relegation sicher und ein guter Rückhalt. Wird allerdings lediglich von farbenfrohen Kinesiotapes, Kniebandagen und gut dosiertem Schmerzmittelkonsum zusammengehalten. Für eine Partie sollte es noch reichen, sonst steht mit Moritz Malzer bereits das nächste Juwel aus der äußerst renommierten Torwartschule von Huberth Rosner bereit, der damit zu gut 55 Prozent für den gesamten Erfolg des Vereins in dieser Spielzeit verantwortlich gemacht werden darf.

Abwehr: Fabian Büttner.

Die tragische Figur der Relegation. Im ersten Spiel gegen Creußen noch unter Diagonalball-Dauerfeuer und diese unmenschliche Anstrengung kostete ihn schließlich die Gesundheit. In der zweiten Halbzeit ging er zu Boden und blieb auch auf jenem. Außenbandriss lautet die ernüchternde Diagnose. Man kann nur die beste aller Genesungen wünschen.

Und gleichzeitig aber ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Auf Krücken gestützt humpelte der aufgebrachte Invalide allen Widrigkeiten zum Trotz in der Pause in die Kabine und versuchte die Kollegen wachzurütteln. Zuschauer behaupten gar, sie hätten den kleinen Fabi noch nie so emotional und entflammt erlebt wie an diesem Tag. Respekt, genau das ist die Einstellung die man braucht um Erfolg zu haben!

Andreas Gradl.

Wenn unser Andi sein unschuldiges Grinsen aufsetzt und damit seine Oberlippenrotzbremse in eine sanfte Neigung versetzt, dann sieht er aus, als könne er keiner Fliege etwas zu leide tun. Aber in dem Mann steckt mehr. Immerhin schlägt er sich seit Jahren bravourös im Dresdner Großstadtdschungel durch und, dass dort gerade fussballtechnisch bei vielen „Fans“ die Beleuchtung im Oberstübchen im höchsten Energiesparmodus läuft ist ja bekannt. Andreas kennt diese Welt, deshalb geht er auch in die Spiele mit der festen Überzeugung, dass ihn nichts so schnell aus der Fassung bringt und das ist auch gut so. Seine Ruhe wird gefragt sein am Samstag.

Alexander Bauer.

Was soll man an dieser Stelle schreiben? Wahrscheinlich wurde bereits alles über den Kapitän, das Gesicht des Vereins  gesagt. Er ist einer der Routiniers, die das Schiff auch in trüben Gewässern auf Kurs halten. Der passionierte Hobby-Angler, der Stein und Bein schwört sich nie mit einer Kiste Bier an irgendeine Pfütze gesetzt zu haben und dabei die Angel mit derselben Wichtigkeit betrachtet zu haben wie Donald Trump diesen Klimaschutz,  war ja eigentlich schon einige Male weg vom Fenster, aber wie es eben des Unkrauts Natur ist, wird man ihn nicht wirklich los.

Der lange geplante Urlaub am Wochenende kommt natürlich etwas ungelegen, aber wozu gibt es Reiserücktrittsversicherungen.

Florian Trissl.

Ja ist denn schon wieder 2009? Nein der Trissl spielt einfach immer noch und er darf anscheinend einfach nicht aufhören. Eigentlich wollte er die geschundenen Knochen nur mehr in der Reserve hinhalten aber wenn die Pflicht ruft, dann kann eben ein Mann wie der windschnittige Verteidiger nicht nein sagen. Am Mittwoch bekam er zwar 60 Minuten lang das gesamte Handbuch der Knotenkunde in die muskulösen Haxen gespielt, biss sich aber dann trotzdem noch in die Partie und dominierte besonders in der Schlussphase den heimischen Luftraum!

Mittelfeld: Alexander Oroudji.

Ein Name, der den Stadionsprecher jetzt schon Schweißperlen der Panik auf die Stirn treibt. Bisher hat es noch keiner hinbekommen, am besten geht er kurz vor Anpfiff einfach kurz ans Mikro und sagt sich selbst durch. Denn zu melden hat der kleine Wirbelwind definitiv etwas. Aus der Talentschmiede von Manfred Kinle zu den Herren hochgezogen hat er sich festgespielt und macht einen guten, wenn auch manchmal etwas übermotivierten Eindruck. Leider musste er gegen Bayreuth früh mit Oberschenkelproblemen runter. Gute Besserung.

Jan Vujtech und Marek Kratochvil.

Das Zentrum im schwarz-gelben Spiel. Die beiden Sechser mit einer Extraportion Offensivlust bringen Dynamik, Aggressivität und Ruhe in die Partie. Marek verdient sich nebenbei seine Brötchen als Kartensammler und langt gern mal hin. Er versteht es eben Zeichen zu setzen!

Unser „Hans“ ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Als Ziel für jeden langen Ball hält er fast überall seine Rübe hin und geht oft dorthin, wo es so richtig wehtut. Außerdem ist er der sicherste Mann vom Punkt und hat - gefühlt -  die letzten 10 FC Tore per Elfmeter gemacht. Am Mittwoch war es „nur“ ein Schlenzer, na gut, kann man trotzdem so machen.

Daniel Kahrig.

Gott sei Dank haben sie den Daniel jetzt endlich regelmäßig ein Stück nach vorne gezogen, da hat er nicht mehr so viel Anlauf um die Bande hinter der gegnerischen Grundlinie ins Visier zu nehmen wie ein iberischer Stier das Tuch des Toreros. Stattdessen spielt der Kompressionsstrumpf-Styler mit den Haushaltsgummis um den massiven Beton-Bizeps einfach nur richtig gut Fußball und ist ein wichtiges Puzzleteil für den bisherigen Relegationserfolg. Auch gegen Rehau werden seine Tempoläufe wieder ein entscheidender Schlüssel. Ab und an rutscht ihm nämlich sogar eine ordentliche Hereingabe aus dem Fuß. So alle zwei Spiele. Demnach wär’s am Samstag wieder mal soweit. 

Bastian Popp.

Seit Kindertagen ist der Basti mit dem FC verbunden wie kaum ein zweiter. Immer als großes Talent gefeiert machte der bleiche Stürmer/Mittelfeldspieler seinen Weg zu den Herren. In dieser Saison durfte er sich sogar schon die Kapitänsbinde um die Oberärmchen schnallen. In den Relegationsmatches glänzt er mit einer Fähigkeit die nur wenigen Offensivspieler zu Eigen ist. Kampfgeist und knallharte Laufarbeit in der Defensive. Immer wieder kommt er mit wackelndem Köpfchen den Gegner auf seiner Seite hinterhergehechelt und stochert auf sehr unangenehme Weise in Ballnähe herum. Weiter so!

Sturm: Daniel Lauterbach.

Zwei Spiele – drei Tore. Genug gesagt. Seine Klasse macht den Unterschied, auch wenn er kurzzeitig mal das U-Boot spielt und sich für eine Zeit lang nicht blicken lässt. Aber im entscheidenden Moment fährt er doch wieder das Periskop aus und ballert munter drauf los. Sein Treffer zum 2:2 war einfach deluxe. Lutz Pfannenstiel Junior im Bayreuther Kasten mal eben zur Dekoration degradiert und ab in die Kiste. Wenn der Knipser weiterhin seine Form konservieren kann, dann wird auch er am Samstag wieder ganz enorm im Fokus stehen. 

Marian Vaclavik.

Der Mann, die Legende, der Mythos. Einer Mannschaft, die im Winter bereits auf dem Boden herumlag und bereit war die Zeit bis in die Sommerpause abzusitzen hauchte er irgendwie neues Leben ein. Am Mittwoch war es einmal mehr der Spielertrainer mit fragwürdiger Kriegsbemalung im Gesicht, der den Dosenöffner spielte. Alter ist für ihn kein limitierender Faktor sondern nur eine Zahl, die man in seinen Ausweis geschrieben hat. Er kümmert sich nicht darum. Stattdessen rennt er den jungen Burschen davon, haut sich in die Zweikämpfe und übernimmt jede Position auf dem Feld, auf der  grade jemand fehlt. Er verlässt den Verein, egal wie das Spiel am Samstag ausgeht, auf jeden Fall als wandelndes Denkmal. Nach über 500 Spielen und 379 (oder mehr) Toren.  

 

 

Der etwas subjektivere (nicht ganz ernst gemeinte) Rückblick

                                 1. FC Creußen - FC Tirschenreuth: 1:2

Eine weit verbreitete, wenn auch umstrittene Quantenmechanik-Interpretation ist die Viele-Welten-Theorie. Demnach existieren unendlich viele Realitäten und Zustände der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. In einigen dieser Realitäten liegen die FC-Akteure auf der faulen Haut, lassen sich die Sonne auf die mehr (Julian Schornbaum) oder weniger (Bastian Popp, Alexander Schirmer) gebräunte Haut scheinen und genießen die Sommerpause nach einer Saison, die zwar in Ordnung aber nicht vollends zufriedenstellend war. In dieser Realität wurde auch unser Spielertrainer Marian Vaclavik nach seinen unglaublichen Leistungen der zurückliegenden Jahre als G.O.A.T des FC, wie es die Amerikaner so plakativ ausdrücken (Greatest of all times), verabschiedet und sein schwarz-gelbes Trikot nach über 500 Spielen und 377 Toren ein letztes Mal in der Kabine des Vereinsheimes abgestreift.

Und jetzt kommt das fette „Aber“. Aber es gibt eben auch noch die etwas andere Realität. Den Ist-Zustand der Gegenwart, der sich uns am 31. Mai 2017 zwar immer noch etwas unwirklich präsentiert aber wohl oder übel real ist. Demnach spielen sich die Jungs immer noch durch die Wirrungen der Bezirksliga-Relegation und treten morgen um 18:30 Uhr gegen TSV St. Johannis Bayreuth an. Die Partie wird zudem in Wunsiedel über die Bühne gehen, ideal für eine spontane Anreise per PKW um die Mannschaft wieder zu unterstützen. Doch wie konnte es denn eigentlich dazu kommen?

Mehr Schein als Sein

Flashback zum vergangenen Samstag. Ein Spiel wie eine Analepse der fulminanten Rückrunde der Vaclavik-Boys. Denn als sich in Nagel die 22 Spieler auf Höhe der Mittellinie versammelten um vom Schiedsrichter aufs Feld geleitet zu werden, glich die Szenerie eher einer Prozession von elf schwarz-gelben Lämmchen zur fußballerischen Schlachtbank. Ihnen gegenüber, der 1. FC Creußen, Durchschnittsgröße 1,90 Meter, sportlich durchtrainiert, breite Brust, grimmiger Gesichtsausdruck. Daneben wirkten die FC-Kicker wie Wurzelstolperer mit Wachstumsproblemen. Wie die Besetzung von „7 Zwerge 3 – Männer allein in der Relegation“, dazu noch Urviech Florian T., der seinen fünften Frühling durchlebt und ein paar vielversprechende Youngster. So ging man rein in die Partie.

Beton trocknet langsam

Und als nach ein paar Minuten die Creußener die Partie zu bestimmen begannen sah man die Befürchtungen bestätigt. Doch irgendwie hielt man das 0:0, dem Pfosten sei Dank. Und dann fand sich auch die FC-Defensive, die in dieser Spielzeit schon oft prächtig funktionierte. Egal ob der in Würde ergrauende Kapitän Bauer gemeinsam mit dem stolzen Schnauzbartträger Andreas Gradl oder dem heißblütigen Meister des Stellungsspieles, Ramon Illner, den Betonmischer auf der Strafraumlinie parkte, meistens stand man hinten sicher. Und zu Not stellt sich eben der Spielertrainer selbst ins Zentrum und schleudert locker und lässig präzise 40 Meter Raketen in den Lauf von Lauterbach und Co. aus dem Fußgelenk.

Und genau dieser Lauterbach, Zielspieler und Kreisliga-Ronaldo war es dann auch der den Sieg für den FC maßgeblich nach Hause brachte. Erst überlupfte er wieder einmal unnachahmlich den bemitleidenswerten Schlussmann des 1. FC Creußen und dann entwischte er seinem Gegenspieler direkt nach dem Ausgleich, dass dieser letztlich zum Textiltest und der gerne genommenen Grätsche in Richtung des Laufapparates vom FC Stürmer griff. Einen Pfiff später wackelte Jan Vujitech den Elfer locker in die Maschen und erzielte damit den späteren Endstand von 2:1 aus FC Sicht.

12. Mann mit Top-Leistung

Draußen traktierten derweil Fan-Hauptfeldwebel Rosner gemeinsam mit dem Hüter des heiligen Liedgutes Rother und dem Tasmanischen Trommelteufel Burger die Nageler Bande und sorgten für mächtig Stimmung! Ein paar Begegnungen mit Gegenspielern inklusive. Die mussten sich einiges anhören, allerdings nie niveaulose Beschimpfungen oder Ähnliches. Der gemeine FC Fan hat eben einfach Klasse. Und wer in einer weinerlichen Drittklässer-Piepsestimme verzweifelt in Richtung des Unparteiischen krächzt: „Schiri der schießt dauernd den Ball weg“, der muss mit der entsprechenden sarkastischen Reaktion rechnen. Einfach nur eine überragende Leistung der Fans. 

Ein Verletzter, ein Rückkehrer

Und das bringt uns direkt zum morgigen Spiel gegen Bayreuth. Auch dort wird es einen ähnlichen Auftritt von Mannschaft und Anhängern brauchen um weiter den Traum vom unerwarteten Bezirksliga-Aufstieg zu träumen. Um der Vollständigkeit halber meine mehr oder weniger objektive Chronistenpflicht zu erfüllen, muss ich leider auch unerfreuliche Neuigkeiten verkünden. Der konstante Außenverteidiger Fabian Büttner wird leider in Wunsiedel nicht mitwirken können. Er erlitt eine Bänderverletzung als er bis zuletzt heroisch die unzähligen Creußener Diagonalbälle verteidigte. Seinen Platz nimmt wohl Surfer Boy Julian Schornbaum ein. Dafür kehrt Marek Kratochvil ins Zentrum zurück, damit hat der FC wieder beide Kammern im Herz des Mittelfeldes und kann optimistisch nach Wunsiedel fahren.

Es gilt nach wie vor: Alles geben, alles mitnehmen und am Ende sehen was herauskommt! Die Saison ist jetzt jedenfalls schon geil und es kann nur besser werden! 

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